Theatergruppe des TVO - „Oh Gott, die Familie!“
„Oh Gott, die Familie“ ist wieder in’s bürgerliche Leben zurückgekehrtDer berühmte Kurt Tucholsky sinnierte über die Familie folgendermaßen: …„Die Familie (familia domestica communis, die gemeine Haufamilie) kommt in Mitteleuropa wild vor und verharrt gewöhnlich in diesem Zustande. Sie besteht aus einer Ansammlung vieler Menschen verschiedenen Geschlechts, die ihre Hauptaufgabe darin erblicken, ihre Nasen in deine Angelegenheiten zu stecken…!“ Das skizziert im großen und ganzen den Inhalt des mit großem Erfolg aufgeführten Theaterstückes „Oh Gott, die Familie“ durch die Theatergruppe des Turnvereins Oberrodenbach mit einer Ausnahme; denn im Grunde waren die Darsteller, bis auf den Regisseur Matthias Hackerschmidt, alle gleichgeschlechtlich! Seit 1996 hat die Gruppe, die auch eine Abteilung im TVO ist, in den Folgejahren acht erfolgreiche Aufführungen zustande gebracht und stets vor ausverkauften Häusern brilliert. Angefangen hat alles 1994, als Konny Müller ihre Idee vortrug, eine Theatergruppe zu bilden, die sich auch rasch und mit Begeisterung zusammensetzte. Seit der „Uraufführung“ im Jahre 1996 sind inzwischen 15 Jahre ins Land gegangen und dieses Jubiläum hat sich ganz still vollzogen. Konny Müller ist auch genau so lange die „Chefin“, sprich Abteilungsleiterin der Theatergruppe und versteht es mit ihrer unverblümten und zupackenden Art ihre Mitstreiterinnen zu motivieren und zusammen zu halten. Als „Hahn im Korb“ ist Matthias Hackerschmidt in der dritten Saison Regisseur der Theatergruppe, die sich inzwischen auch „Volksschauspielerinnen“ nennen dürfen. Seine professionelle, ruhige und sachliche Art hat nach Aussage der Abteilungsleiterin die Gruppe sehr positiv beeinflusst und voran gebracht. In Zahlen ausgedrückt sind es damit zwölf Frauen und ein Mann, welche die Abteilung ausmachen. Natürlich gab es auch die eine oder andere personelle Veränderung; der Stamm jedoch ist geblieben. Hinzugekommen sind drei „newcomer“ die sich als überaus talentiert und anpassungsfähig erwiesen haben. Es sind dies Sabine Monz, Steffi Peter und Jutta Hamburger. Das sonst übliche Intervall von zwei Jahren musste dieses Mal unfreiwillig um ein Jahr verlängert werden, weil das das Leben so vorgesehen hat. Es ist aber der feste Wille aller, den Zwei-Jahre-Rhythmus wieder einzuhalten; so dass im Jahre 2013 wieder mit Aufführungen zu rechnen ist. Eine besondere Erwähnung verdient auch die Souffleuse von der ersten Stunde an. Christa Reibeling (auch Erste Vorsitzende des TVO), die im nicht gerade gemütlichen Souffleurkasten durch ihre Anwesenheit den Darstellern Sicherheit gibt. Der Erfolg der sechs ausverkauften Vorstellungen in diesem Jahr ist, insgesamt gesehen, auch ein Verdienst aller, die im technischen und logistischen Bereich tätig waren. Angefangen vom Bau der Bühne, über den Kartenverkauf bis hin zum Verkauf und der Bereitung von Speisen und Getränken, als auch die persönliche Betreuung der Darsteller (Schminken/Garderobe ect.) in den unteren Gefilden. Natürlich sind auch die Sponsoren zu erwähnen, die durch ihre Zuwendungen ein gutes Gefühl bei dem Veranstalter hervorgerufen haben. Zusammengerechnet kommen für diese sechs Aufführungen nahezu 200 Personen zusammen, die in Bewegung gesetzt werden mussten. Alles „TVO Vereinsmenschen“ wie Konny Müller besonders betonte. Als Resümee bleibt festzuhalten, dass nicht nur das heimische Publikum der Aufführung großen Applaus zollte, sondern auch ein zahlreiches überregionales. Das repräsentiert sowohl unsere Heimatgemeinde, als auch den Turnverein Oberrodenbach 1887 e.V., der im kommenden Jahr auf sein „125 zigstes“ Jubiläum zurückblicken kann. Unvergessene Stunden und die Augenblicke herzlicher Freude sind es, die wie Balsam auf die Seele wirken. Lachen ist gesund und den Grund dazu findet man immer und ohne Rezept, nur mit Eintrittskarte, bei der Abteilung Theater des Turnvereins 1887 Oberrodenbach e.V. Freuen wir uns auf den Herbst des Jahres 2013 und über einen neuen Schwank im Bürgertreffsaal zu Oberrodenbach. K.S. „...eine turbulente Traumhochzeit mit familiären Hindernissen..."Komödie in drei Akten von Bernd Gombold
Inhalt des Stücks:... eine turbulente Traumhochzeit mit familiären Hindernissen... Ute und Heiko beschließen, vor der Familie, auf eine abgelegene Hütte zu flüchten und sich dort vom ansässigen Pfarrer trauen zu lassen. Leider haben sowohl Ute als auch Heiko jeweils einer „Vertrauensperson“ von ihren Plänen erzählt. So kommt es wie es kommen muss - plötzlich stehen beide Familien vor der Tür. Wird nun aus dem Hochzeitstraum ein Alptraum? Sowohl Utes als auch Heikos Eltern wollen die Hochzeitsfeier nach ihren Vorstellungen gestalten... Angemeldetes Theaterstück. Stand: 20.11.2011 |

